GRUNDSÄTZE

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Im diesem Schuljahr besuchen 441 Schüler mit einem kulturellen Hintergrund aus 24 Nationen die Christian-Morgenstern-Grundschule. Nach der 6. Klasse wechseln sie i.d.R. an eine Schule der Sekundarstufe. Die erste Fremdsprache ist Englisch.

 

Die Schule ist mehrheitlich vierzügig, d. h. jede Klasse gibt es viermal. Der Unterricht findet überwiegend in Ganztagsklassen statt, einige Kinder werden Halbtags betreut. Sie werden von 37 Lehrerinnen und Lehrern und 28 Erzieherinnen unterrichtet und pädagogisch betreut.

 

Die Schule liegt im Spandauer Ortsteil Staaken inmitten der Großraumsiedlung Heerstraße Nord, in einem Fördergebiet „Soziale Stadt”. Sie ist seit 1988 den Prinzipien einer inklusiven Pädagogik verpflichtet.

 

Den sich ergebenden Notwendigkeiten eines nachteilsausgleichenden Unterrichts- und Erziehungsbetriebes begegnet die Schule durch vielfältige Unterrichts- und Erziehungsangebote. Beispiele hierfür sind die Beteiligung an Modellversuchen zur Entwicklung des mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterrichts oder die Teilnahme am Modellversuch einer musikalischen Grundschule, sowie Förderkonzepte in den Bereichen Sprache, Mathematik und Bewegung.

Durch die Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern öffnet sich die Schule nach außen und wirkt über das Modellprojekt „Familie im Zentrum” in den Stadtteil. Zur Förderung der Schülerinnen und Schüler bestehen unter anderem Kooperationen mit Sportvereinen, Lese- und Bildungspatenschaftsträgern sowie einem konfessionellen Träger bei der schulgebundenen Sozialarbeit.

 

Ein besonderes Anliegen ist die ganzheitliche Förderung im musisch-ästhetischen Bereich, durch die sich alle Anlagen der Kinder entfalten sollen. So entwickelte sich zum Beispiel eine gelungene Kooperation mit GRIPS WERKE e.V, die theaterpädagogische Elemente in die praktische Schularbeit einfließen ließ. Die Arbeitsergebnisse werden regelmäßig öffentlich präsentiert.

 

Die Prinzipien des pädagogischen Handelns konkretisieren sich im Leitbild der Schule: Wir sind eine Schule, in der

 

a) Kinder unterschiedlicher Lernausgangslage ungeachtet ihrer Nationalität, Religion und Meinung respektiert und in allen Aspekten ihrer Persönlichkeit gefördert werden

b) Gewaltfreiheit, gegenseitige Achtung und Höflichkeit den Umgang prägen im rhythmisierten Schulalltag sich Lernen und Freizeit  fruchtbar ergänzen

c) und Schüler, Eltern, Lehrer und Erzieher in gemeinsamer Anstrengung auf die Einlösung des Bildungsrechtes der Kinder hinarbeiten.

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